Beitrag des künstlerischen Lehramts (KKP, DAE, TEX) zum Angewandte Festival 2025
MI, 25.6. 2025 bis SA, 28.6.2025, 11 – 21 Uhr
VZA7, 3. Stock, verschiedene Lehramts-Räume
mit
Design, Architektur und Environment für Kunstpädagogik
Kunst- und Kommunikative Praxis
Textil – Freie, angewandte und experimentelle künstlerische Gestaltung
Mit GEM GEM stellen die Abteilungen des künstlerischen Lehramts, KKP, DAE und TEX Geschichten des gemeinsamen Gestaltens, Lernens und Lehrens in den Mittelpunkt. Inspiriert von Ursula K. Le Guins The Carrier Bag Theory of Fiction versammelt die Ausstellung Arbeiten, die in kollaborativen Prozessen entstanden sind. Von gewebten Akten der Solidarität über poetische Verunreinigungen bis hin zu imaginären Medien spiegeln die Beiträge vielfältige Zugänge zu kollektiver Praxis, Technologie und Vermittlung wider.
Mit einem Fokus auf partizipative und prozessorientierte Formate lädt GEM GEM zum Austausch ein: Zelebriere die Schönheit alltäglicher Dinge und schnitze einen kreativen Löffel, verweile bei provokanten Neuinterpretationen ikonischer Möbel oder knüpfe deine eigene GEM GEM-Tragetasche. Entdecke verborgene Botschaften zu Themen wie Selbstwert und internalisierter Misogynie in einer textilen Installation. Reflektiere deine Wünsche mit Hilfe eines interaktiven Kartenspiels, tauche ein in von Studierenden gestaltete Magazine – und entdecke noch vieles mehr.
Beteiligte Kollektive: Raum für Nachhaltigkeit, b!ba – Bis Bald Magazin, Krach am Kanal, Spoonclub, Mz* Baltazar’s Lab, Erika Farina und Melina Brass, Javaneh Involvierte
Lectures: Zeichnung & Skulptur, Poetry as Imagination, Studienreise Georgien, Imaginary Media u.a.
Organisiert von den Lehrveranstaltungen: The Carrier-Bag Theory of Exhibition-Making von Ebba Fransén Waldhör und Vermittlung Vermitteln von Béla Meiers
PROGRAM GUIDE ZUM ANGEWANDTE FESTIVAL
Wofür steht GEM GEM?
GEM GEM steht für Polyphonie – es wird als Gemeinsame Ephemere Magie erzeugt, es funktioniert als Giftiges Edukatives Megafon oder führt uns gar durch unsere Gemeinnützig-Eigensinnigen Mikrokosmen. Gemeinschaft wird zum Refugium, Sehnsuchtsort oder Gegenprogramm und oft von der komplexen Realität des Einanderaushaltens eingeholt. GEM GEM entsteht aus einer Kooperation der künstlerischen Studienfächer KKP (Kunst und Kommunikative Praxis) und DEX (Design, materielle Kultur und experimentelle Praxis). Darin werden künstlerisch-edukative Praktiken mit alltäglichen Denk- und Handlungsformen und wissenschaftlichen Methoden verwoben. Auf dieser Weise werden kritische Reflexionen zu kulturellen und ökonomischen Bedingungen, Diversität, Inklusion, Gender und Ökologie materialisiert. GEM GEM gibt Einblicke, was die Kunstpädagogik an der Angewandten bewegt. Es legt die Aufmerksamkeit auf Formate der Zusammenarbeit: es wird gemeinsam gestaltet, zusammen gedacht, kollektiv organisiert und gelebt – gefeiert wird sowieso am liebsten gemeinsam.
GEM ist ein wertvoller Stein, ein Teil von Gemeinschaft, ein Stück vom Gemeinsamen.












