Angewandte Festival 2026 – KKP

Mit folgenden Beiträgen beteiligt sich KKP am Angewandte Festival 2026
The following events represent KKP’s contribution to the Angewandte festival 2026

Ausstellung I Exhibition
Terrestrial Cosmologies: Moving Along Rivers And Mountains

Mi, 1.7. 16:00- 21:00
Do, 2.7. 11:00- 21:00Uhr
Fr, 3.7. 11:00- 21:00Uhr
Sa, 4.7. 11:00 – 18:00Uhr

VZA 4. Stock, Seminarraum 21
Vordere Zollamtstraße 7, 1030 Wien

Das Projekt „Terrestrial Cosmologies“ war ein experimenteller Prozess des (Ver-)Lernens im Rahmen praxisorientierter Forschung in der Tigris-Region in Batman, im Südosten der Türkiye. In einer Reihe von Workshops, die die Bereiche räumliches und ökosoziales Design, Kunstvermittlung und ortsspezifische Poesie miteinander verbanden, konzentrierten wir uns auf den Tigris, die ländliche Infrastruktur und die Bergdörfer rund um Batman sowie die Region Hasankeyf. Wir lernten die Kulturen der Jesid*innen, Kurd*innen und Syrer*innen kennen, ihre nomadischen und sesshaften Lebensweisen sowie die Migrationsgeschichten zwischen Deutschland, Österreich und der Türkei. Nach dekolonialen pädagogischen Methoden und künstlerischen/gestalterischen Ansätzen lernen wir von dem Land, den Flüssen, den Bergen und den Gemeinschaften.

Angewandte Group
Edo Katavić, Hannah Höll, Niklas Wolf, Radostina Kostadinova, Stella Binar Erasmus+ Blended Intensive Program (BIP) ist ein Kooperationsprojekt zwischen: Batman University Turkey, Fine Arts Department, Pelin Tan University of Fine Arts Hamburg (HFBK), Experimental Design Class, Jesko Fezer Universität für angewandte Kunst Wien, Kunst und Kommunikative Praxis, Sofia Bempeza, Annette Krauss

Lesung /Reading
Poetry as Contamination

Do, 2.7.
17:00 – 17:30Uhr
VZA, 2. Stock, Flux-Terrasse
Vordere Zollamtstraße 7, 1030 Wien

Poesie ist ein Mittel, um die vorherrschende(n) Sprache(n) zu unterwandern, und ein Weg, unsere Träume und Sehnsüchte vorwegzunehmen. Wir nutzen die Poesie als Mittel, um (un)mögliche Geschichten zu erzählen, Erinnerungen zu verweben und miteinander in Beziehung zu treten. Das Seminar ist von Audre Lordes Sichtweise inspiriert: Poesie ist kein Luxus, sondern „eine lebenswichtige Notwendigkeit“, die dem Unbenannten und noch Ungedachten Leben und Stimme verleiht.

Judith Giefing, Ilija Nestorović, Helene Olga Blechinger, Linda Haak, Liv Femke Goossens, Lisa Florence Napravnik, Mirjana Mihajlovic, Michelle Schwaiger, Helene Margarethe Kallenbach Betreuung: Sofia Bempeza

Ausstellung I Exhibition
I will remember

Mi, 1.7. ,16:00 – 21:00Uhr
Do, 2.7., 11:00 – 21:00Uhr
Fr, 3.7., 11:00 – 21:00Uhr
Sa, 4.7., 11:00 – 18:00Uhr

VZA, 4. Stock, Seminarraum 21
Vordere Zollamtstraße 7, 1030 Wien

Die Erinnerungsarbeit widmet sich der Frage, welche Stimmen in das historische Gedächtnis eingehen und welche ungehört bleiben oder zur Verschwiegenheit gebracht werden. Aus dekolonialer, mehrsprachiger Perspektive entwirft sie ein Gegenmodell zum dominanten Archiv, um sich Hierarchie und Übersetzungszwang zu entziehen. Alle sind eingeladen, in einer erfahrbaren Umgebung aus textilen Oberflächen, Sitzgelegenheiten und Notizbüchern eigene Erinnerungen in einer Sprache ihrer Wahl zu hinterlassen, sichtbar verteilt oder bewusst verborgen. So wächst mit jeder Spur ein nicht kuratiertes Archiv. Anstatt Erinnerungen als in sich geschlossenes historisches Dokument zu präsentieren, lädt der Raum, Mit-Erinnernde ein, Bruchstücke eigener kollektiver oder schwer in Worte zu fassende Echos einzubringen. Die Ausstellung ist Teil der Lehrveranstaltung „Echos vergessener Stimmen – Formen der Weitergabe über Generationen hinweg“ mit Zehra Baraçkılıç (Transkulturelle Studien).

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Echos vergessener Stimmen – Formen der Weitergabe über Generationen” hinweg mit Zehra Baraçkılıç (Transkulturelle Studien) Mitwirkende Personen: Hasti Ghasedi, Karoline Bierner, Raphaela Leitner, Sina Buczolich

in Kooperation mit Transkulturelle Studien / Abteilungsleitung Nanna Heidenreich

Screening – & Listening Sessions
un/comfort zone/s

Mi, 1.7. 16:00- 21:00
Do, 2.7. 11:00- 21:00Uhr
Fr, 3.7. 11:00- 21:00Uhr
Sa, 4.7. 11:00 – 18:00Uhr

VZA, 3. Stock, Raum 305 (Mixed Media 1)
Vordere Zollamtstraße 7, 1030 Wien

Wir leben in un/bequemen Zeiten. Zeiten gesellschaftlicher Spaltung. Ein kritisches Gemeinsamsein braucht un/bequeme Botschaften, die Ambivalenzen feiern und sich nicht einordnen lassen. Veruneindeutigungen, um Reflexionen des Politischen, Sozialen und Künstlerischen zu ermöglichen. „un/comfort zone/s“ findet im Rahmen des Angewandte Festivals 2026, als Screening und Listening-Sessions mit neuen oder bestehenden Video- und Soundarbeiten von Studierenden des Instituts für Kunstwissenschaften, Kunstpädagogik und Kunstvermittlung statt.

Studierenden des Instituts für Kunstwissenschaften, Kunstpädagogik und Kunstvermittlung Betreuung: Jo Schmeiser, Ricarda Denzer, Tatia Shkirtladze